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Wenn Sie mit Ihrem Arzt über Herz-Kreislauf- Erkrankungen sprechen, möchten Sie vielleicht diesen Leitfaden für Ihren Gesprächsverlauf zur Hand zu haben.

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Wenn Sie mit Ihrem Arzt über Herz-Kreislauf-Erkrankungen sprechen, ist es ratsam, dieses Dokument zu verwenden, damit Sie einen größeren Einfluss auf den Gesprächsverlauf nehmen können.

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Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Arrhythmien.


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GRUNDLEGENDE INFORMATIONEN ZU ARRHYTHMIEN


Um eine Arrhythmie (einen verlangsamten oder beschleunigten Herzschlag) zu erkennen und zu messen, kann Ihr Arzt eine oder mehrere der folgenden Untersuchungen durchführen:

  • Elektrokardiogramm (EKG)
  • Langzeit-EKG
  • Einsatz eines Implantierbaren Herzmonitors (ICM)
  • Echokardiogramm
  • Angiografie
  • Elektrophysiologische Untersuchung (EPU)

Die Elektrophysiologie ist der medizinische Fachbereich, der für die Diagnose und Behandlung von Herzrhythmusstörungen oder Arrhythmien verantwortlich ist. Dazu zählen sowohl schnelle Herzrhythmen bzw. Tachykardie als auch die als Bradykardie bezeichneten langsamen Herzrhythmen.

Wenn eine gutartige Arrhythmie bei einem Patienten mit normaler Herzfunktion nicht behandelt wird, hat das möglicherweise keine ernsten Auswirkungen; es kann jedoch zu einer erheblichen Verringerung Ihrer Lebensqualität kommen (durch einsetzende Angstgefühle oder sogar eine Verringerung der Lebensdauer). Bei Patienten mit Herzerkrankungen kann eine ähnliche gutartige Arrhythmie hingegen ernstzunehmende Konsequenzen nach sich ziehen. Bösartige Arrhythmien können zu einem plötzlichen Herztod führen, wenn sie nicht richtig behandelt werden.

https://www.nisainforma.es/diagnostico-de-arritmias-seguridad-y-tranquilidad-para-el-paciente/

Die Behandlung hängt von der Art der Arrhythmie ab, die bei auftritt. Für einige leichte Arrhythmien ist keine Behandlung erforderlich. Häufig reichen bestimmte Veränderungen der Lebensweise aus, um Arrhythmien zu minimieren, beispielsweise der Verzicht auf anregende Lebensmittel (Alkohol, Kaffee, Tee, Softdrinks, Schokolade). In anderen Fällen kommt möglicherweise eine der folgenden Behandlungsmethoden infrage:

  • Medikamente gegen Arrhythmien zur Vermeidung von Tachykardie-Episoden.
  • Hochfrequenzablation, bei der Hitze zum Einsatz kommt, um die problematischen Bereiche zu veröden.
  • Kardioversion (an das Herz abgegebener elektrischer Schock) während Sie sediert sind oder eine medikamentöse Behandlung, um einen anormalen Herzrhythmus zu normalisieren.
  • Implantation eines Herzschrittmachers. Dabei handelt es sich um ein Gerät, das unter die Haut implantiert wird und über eine oder mehrere Elektroden mit dem Herzen verbunden ist. Herzschrittmacher erlauben die Stimulation des Herzens und sind eine Methode zur Behandlung ernstzunehmender Bradyarrhythmien (sehr geringe Herzfrequenz).
  • Implantation eines ICD (implantierbarer Kardioverter-Defibrillator).Dieses Gerät überwacht das Herz rund um die Uhr und verabreicht automatisch Therapien, um gefährliche beschleunigte Herzrhythmen zu korrigieren.

IMPLANTIERBARE GERÄTE ZUR BEHANDLUNG VON BRADYKARDIE


Wenn von einem Herzschrittmacher gesprochen wird,
ist ein Stimulationssystem gemeint, das aus Schrittmacher und Elektroden besteht.

  • Ein herkömmlicher Schrittmacher ist ein kleines Gerät, das in der Regel direkt unterhalb des Schlüsselbeins unter die Haut implantiert wird. Das Gerät gibt Impulse ab, um unregelmäßige, gestörte oder langsame Herzschläge zu behandeln.
  • Elektroden sind dünne, weich isolierte Drähte, ungefähr so groß wie eine Spaghettinudel. Diese Elektroden übertragen die elektrischen Impulse vom Schrittmacher zum Herzen und die Informationen über die natürliche Aktivität des Herzens zurück zum Schrittmacher.

Das Implantationsverfahren für einen Schrittmacher erfordert keine Operation am offenen Herzen, sodass die meisten Patienten nach spätestens 24 Stunden wieder nach Hause gehen können. Vor dem Eingriff erhalten Sie Medikamente, die Sie schläfrig machen und von Schmerzen befreien. Generell wird das Verfahren unter lokaler Betäubung vorgenommen.

Manchmal fragen sich Patienten, ob an der Stelle, an der ein Herzgerät implantiert wird, später eine sichtbare Beule zurückbleibt. Möglicherweise bemerken Sie an der Stelle, an der der Herzschrittmacher unter der Haut eingesetzt wurde, eine leichte Ausbeulung.

Solange Sie einen angemessenen Abstand zwischen Ihrem Schrittmacher und Mobilgeräten einhalten, können diese sicher verwendet werden. Daher sollten Sie Mobiltelefone, Tablets oder sonstige Mobilgeräte mit einem Abstand von 15 cm zu Ihrem Schrittmacher nutzen, da diese Geräte sonst Störungen verursachen könnten. Es wird empfohlen, das Mobiltelefon am vom Schrittmacher abgewandten Ohr zu verwenden und es nicht in der Brusttasche über dem Schrittmacher zu transportieren.

Ja. Die Verwendung der meisten Haushaltsgeräte ist sicher, solange sie ordnungsgemäß gewartet werden und in einem guten gebrauchsfähigen Zustand sind. Das gilt für Mikrowellengeräte, größere Haushaltsgeräte, Heizdecken und Heizkissen.

Produkte mit einem Magneten, z. B. Magnettherapieprodukte, Stereolautsprecher und Massage-Handgeräte, können den Betrieb Ihres Herzschrittmachers kurzzeitig stören. Daher wird empfohlen, einen Abstand von mindestens 15 cm zwischen Ihrem Implantat und Gegenständen mit Magneten einzuhalten. Wir raten von der Verwendung magnetischer Matratzenauflagen und Kissen ab, da es bei der Verwendung solcher Produkte schwer ist, einen Abstand von 15 cm zu Ihrem Herzschrittmacher einzuhalten.

Es ist unwahrscheinlich, dass Ihr Herzschrittmacher von Metalldetektoren (Sicherheitsschleusen und tragbare Detektoren) oder Ganzkörper-Scannern (auch als Millimeterwellen-Scanner und Scanner für dreidimensionale Bildgebung bezeichnet), wie sie an Flughäfen zu finden sind, beeinträchtigt wird.

Während der Sicherheitskontrolle können Sie das Risiko einer vorübergehenden Störung Ihres Herzschrittmachers minimieren, indem Sie keine metallenen Oberflächen rings um die Kontrollgeräte berühren. Bleiben Sie nicht in der Sicherheitsschleuse stehen bzw. verweilen Sie nicht in dieser. Laufen Sie einfach in normalem Tempo durch die Schleuse. Wenn ein tragbarer Detektor verwendet wird, bitten Sie das Sicherheitspersonal, diesen nicht über den Herzschrittmacher zu halten bzw. über diesem hin- und herzubewegen.

Wenn Sie Bedenken hinsichtlich dieser Verfahren zur Sicherheitskontrolle haben, zeigen Sie die ID-Karte Ihres kardialen Geräts vor, bitten Sie um eine alternative Untersuchung und befolgen Sie dann die Anweisungen des Sicherheitspersonals.

Nachdem Sie sich vom Implantationsverfahren erholt haben, können Sie alle oder zumindest die meisten Ihrer Aktivitäten wiederaufnehmen. Es gibt jedoch bestimmte Aktivitäten, von denen Ihr Arzt oder Ihre Ärztin Ihnen abraten wird, etwa Sportarten mit grobem Körperkontakt. Besprechen Sie Ihre Ziele hinsichtlich Ihrer Aktivitäten und Ihrer Lebensgewohnheiten unbedingt mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, um eine Strategie zu erarbeiten, die für Sie am besten funktioniert.

IMPLANTIERBARE GERÄTE ZUR BEHANDLUNG VON TACHYKARDIE


Wenn von einem implantierbaren Defibrillator gesprochen wird, ist ein System gemeint, das aus Defibrillator und Elektroden besteht.

  • Ein Defibrillator funktioniert wie ein kleiner Computer, der das Herz kontinuierlich überwacht und automatisch elektrische Impulse oder Schocks abgibt, um schnelle Herzrhythmen zu korrigieren.
  • Dabei handelt es sich um ein kleines Gerät von der ungefähren Größe einer Streichholzschachtel, das üblicherweise direkt unterhalb des Schlüsselbeins eingesetzt wird.
    Elektroden sind dünne, weich isolierte Drähte, ungefähr so groß wie eine Spaghettinudel. Sie werden über eine Vene im Herzen platziert und mit dem Defibrillator verbunden. Elektroden übertragen die elektrischen Impulse vom Defibrillator zum Herzen und die Informationen über die natürliche Aktivität des Herzens zurück zum Defibrillator.

Wenn Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Ärztin ein ICD-Gerät empfohlen hat, sind bei Ihnen möglicherweise anormale Herzrhythmen (Arrhythmien) aufgetreten, oder es besteht ein Risiko, das diese auftreten. Sie werden auch als ventrikuläre Tachykardie oder ventrikuläre Fibrillation bezeichnet. Diese potenziell lebensbedrohlichen schnellen Herzrhythmen können einen Herzstillstand verursachen, der tödlich enden kann, wenn er nicht umgehend behandelt wird.

Ein implantierbarer Kardioverter-Defibrillator soll Ihren Herzrhythmus 24 Stunden am Tag überwachen. Wenn Ihr Herz zu schnell oder unregelmäßig schlägt, sendet das Gerät zunächst kleine, schmerzlose elektrische Signale aus, um Ihre Herzfrequenz zu korrigieren. Wenn die schnelle Herzfrequenz anhält, gibt der Defibrillator einen Schock ab, um Ihre Herzfrequenz zu normalisieren. Der implantierbare Defibrillator kann auch bei langsamen Herzrhythmen eingesetzt werden, indem er zur Korrektur des Herzschlags elektrische Impulse abgibt. Ihr Arzt programmiert den ICD so, dass er die wirksamsten Therapien für Ihre Herzerkrankung einsetzt.

Das Implantationsverfahren für einen Defibrillator erfordert keine Operation am offenen Herzen, sodass die meisten Patienten nach weniger als 24 Stunden wieder nach Hause gehen können. Vor dem Eingriff erhalten Sie möglicherweise Medikamente, die Sie betäuben und von Schmerzen befreien. In der Regel wird das Verfahren unter lokaler Betäubung vorgenommen.

Das Implantationsverfahren umfasst die folgenden allgemeinen Schritte:

  • Im oberen Brustbereich, direkt unterhalb des Schlüsselbeins, wird ein 5 bis 10 cm langer Einschnitt vorgenommen.
  • Dann werden eine oder zwei Elektroden durch eine Vene zu Ihrem Herzen geführt und anschließend mit dem implantierbaren Kardioverter-Defibrillator verbunden.
  • Ein Einkammer-ICD bedeutet, dass Ihnen eine Elektrode in die rechte untere Herzkammer (den Ventrikel) eingesetzt wird. Ein Zweikammer-ICD heißt, dass Ihnen darüber hinaus auch noch eine Elektrode in die rechte obere Herzkammer (den Vorhof) eingesetzt wird.
  • Der Defibrillator wird unter Ihrer Haut eingesetzt und der Einschnitt in Ihrer Brust geschlossen.

Wenn von einem Gerät zur kardialen Resynchronisationstherapie (CRT) gesprochen wird, ist ein System gemeint, das aus CRT-Gerät und Elektroden besteht.

  • Ein CRT-Gerät ist ein Gerät, das in der Regel direkt unterhalb des Schlüsselbeins unter die Haut implantiert wird. Das Gerät gibt Therapien ab, um die Pumptätigkeit des Herzens zu koordinieren, und behandelt je nach Art des CRT-Geräts schnelle, unregelmäßige oder langsame Herzrhythmen. Daher wird dieses Gerät auch als Herzinsuffizienzgerät, Schrittmacher für Herzinsuffizienz, biventrikuläres Gerät, CRT-Gerät mit drei Elektroden, CRT-P (Schrittmacher) oder CRT-D (Defibrillator) bezeichnet.
  • Elektroden sind dünne, weich isolierte Drähte, ungefähr so groß wie eine Spaghettinudel. Diese Elektroden übertragen die elektrischen Impulse vom CRT-Gerät zum Herzen und die Informationen über die natürliche Aktivität des Herzens zurück zum CRT-Gerät.

Nachdem Sie sich vom Implantationsverfahren erholt haben, können Sie alle oder zumindest die meisten Aktivitäten wiederaufnehmen. Es gibt jedoch bestimmte Aktivitäten, von denen Ihr Arzt oder Ihre Ärztin Ihnen abraten wird, etwa Sportarten mit grobem Körperkontakt. Besprechen Sie Ihre Ziele hinsichtlich Ihrer Aktivitäten und Ihrer Lebensgewohnheiten unbedingt mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, um eine Strategie zu erarbeiten, die für Sie am besten funktioniert.

Es ist unwahrscheinlich, dass der implantierbare Kardioverter-Defibrillator (ICD) von Metalldetektoren (Sicherheitsschleusen und tragbare Detektoren) oder Ganzkörper-Scannern (auch als Millimeterwellen-Scanner und Scanner für dreidimensionale Bildgebung bezeichnet), wie sie an Flughäfen zu finden sind, beeinträchtigt wird.

Während der Sicherheitskontrolle können Sie das Risiko einer vorübergehenden Störung Ihres ICDs minimieren, indem Sie keine metallenen Oberflächen rings um die Kontrollgeräte berühren. Bleiben Sie nicht in der Sicherheitsschleuse stehen bzw. verweilen Sie nicht in dieser. Laufen Sie einfach in normalem Tempo durch die Schleuse. Wenn ein tragbarer Detektor verwendet wird, bitten Sie das Sicherheitspersonal, diesen nicht über den ICD zu halten bzw. über diesem hin- und herzubewegen.

Wenn Sie Bedenken hinsichtlich dieser Verfahren zur Sicherheitskontrolle haben, zeigen Sie die ID-Karte Ihres kardialen Geräts vor, bitten Sie um eine alternative Untersuchung und befolgen Sie dann die Anweisungen des Sicherheitspersonals.

Während die meisten elektromagnetischen Felder in Ihrem Zuhause die Funktion eines implantierbaren Kardioverter-Defibrillators nur in seltenen Fällen beeinflussen, ist es ratsam, alle Gegenstände, die Magnete enthalten mindestens 15 cm von Ihrem implantierten Gerät entfernt zu halten.

Teilen Sie dem medizinischen Fachpersonal immer mit, dass Sie ein implantiertes Herzgerät tragen. Möglicherweise ist vor dem Eingriff ein Gespräch mit Ihrem Kardiologen oder Ihrer Kardiologin erforderlich, insbesondere, wenn es sich um ein neues oder selten durchgeführtes Verfahren handelt.
Bestimmte Verfahren können sich potenziell auf die Funktion Ihres Herzgeräts auswirken; bei Eingriffen dieser Art sind gegebenenfalls Vorsichtsmaßnahmen zur Vermeidung oder Minimierung von Auswirkungen auf Sie oder Ihr Gerät erforderlich.

Wenn Sie mit Ihrem Arzt über Herz-Kreislauf-Erkrankungen sprechen, möchten Sie vielleicht diesen Leitfaden für Ihren Gesprächsverlauf zur Hand zu haben.

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Die Informationen auf dieser Website stellen keine medizinische Beratung dar.

Letzte Aktualisierung März 2021


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